Frühstückstreffen am 22.02.2026 bringt Gäste ins Gespräch
Klötze. – Rund 40 Gäste folgten am vergangenen Sonntag der Einladung des Vereins miteinander e.V. zum gemeinsamen Frühstück im Eck in Klötze. In gemütlicher Atmosphäre erwartete die Besucher ein liebevoll gestaltetes Frühstücksbuffet, das für einen gelungenen Start in den Vormittag sorgte.
Vereinsmitglied Ute Weichsler begrüßte besonders viele neue Gesichter. Sie äußerte die Hoffnung, dass die Erstbesucher den Weg auch künftig wiederfinden, vielleicht sogar zu einer der zahlreichen weiteren Veranstaltungen des Vereins.
Nach dem Frühstück sorgte eine ungewöhnliche Gesprächsanregung für lebhaften Austausch. Auf den Tischen verteilte Weichsler Zettel mit Impulsfragen rund um das Thema „Felsen und Steine“. Gefragt wurde unter anderem nach Beschreibungen von Felsen, persönlichen Begegnungen, positiven und negativen Assoziationen sowie nach passenden Sinnbildern oder Sprichwörtern.
Die Gäste kamen schnell miteinander ins Gespräch und teilten vielfältige Erfahrungen. So wurde etwa vom Nordseeangeln berichtet, bei dem Felsen als gefährlich erlebt wurden. Oft sei nur die Spitze sichtbar. Andere erinnerten sich an den Süden Frankreichs am Mittelmeer, wo die vielen Felsen als besonders schön wahrgenommen wurden. Ein Teilnehmer schilderte ein stressreiches Erlebnis in den gebirgigen Regionen der USA, wo enge Felspassagen mit dem Auto kaum zu bewältigen gewesen seien.
Auch Deutschland biete beeindruckende Felslandschaften, betonten mehrere Gäste. Genannt wurden unter anderem die Kreidefelsen auf Rügen sowie die Sächsische Schweiz, deren Formationen als „bombastisch“ beschrieben wurden. Felsen wurden vielfach als attraktive Fotomotive, als rettender Halt im Wasser oder als schützender Unterstand bei Regen im Gebirge gesehen. Ebenso kamen behauene Steine in der Region zur Sprache, etwa in der Kirschallee, am Eisernen Kreuz, am Jägerhorn in Schwiesau sowie am Adolf-Frank-Platz.
Bei den negativen Verbindungen nannten Teilnehmer vor allem Felsen als Hindernisse, die Umwege erzwingen können. Auch glatte, schwer begehbare Oberflächen in der Höhe sowie gefährliche Kletterwände wurden angesprochen.
Unter der Rubrik Sinnbilder erinnerten die Gäste an die Himmelsleiter in der Sächsischen Schweiz, an Redewendungen wie „ein Fels in der Brandung“ oder „felsenfest“ sowie an bekannte Kinderlieder mit Stein-Motiven.
Für einen besonders heiteren Moment sorgte ein junger Gast aus Hamburg: Als einem Besucher ein kleines Missgeschick passierte und etwas verschüttet wurde, zögerte er keine Sekunde. Ohne Rücksicht auf Mühe oder Unbequemlichkeit legte er sich kurzerhand unter den Tisch, um den Schaden zu beseitigen. Die spontane Hilfsaktion wurde mit viel Schmunzeln und anerkennenden Blicken quittiert und zeigte einmal mehr, dass Hilfsbereitschaft und gelebtes Miteinander im Verein großgeschrieben werden.
Den Abschluss bildete die Tageslosung aus Jesaja 26,4: „Verlasst euch auf den Herrn immerdar, denn Gott der Herr ist ein Fels ewiglich.“ In diesem Bild fanden viele Anwesende einen tröstlichen Gedanken. Gott als verlässlicher Halt im Leben.
Das Frühstückstreffen endete in angeregter und herzlicher Atmosphäre. Der Verein hofft, viele der neuen Gäste bald wieder bei einer der kommenden Veranstaltungen begrüßen zu können.

